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Raiffeisen Westfalen Mitte eG zieht Schlussstrich unter erfolgreiches Geschäftsjahr 2024

Generalversammlung tritt im neuen Raiffeisenmarkt in Soest zusammen/Silberne Ehrennadel für Hubertus Kappius und Thomas Röper-Schültken

Ein Feuerwerk an positiven Zahlen, Daten und Fakten zu Beginn der Versammlung und verdiente Ehrungen zum Schluss. Der neue Raiffeisenmarkt in 1-a-Lage am Nottebohmweg 17 in Soest bot die perfekte Bühne für die 128. Generalversammlung in der Geschichte der Raiffeisen Westfalen Mitte. Der Markt umfasst 1.500 Quadratmeter Verkaufsfläche und wird Anfang September eröffnet. Dabei freute sich Aufsichtsratsvorsitzender Ludger Kahr, der auch in diesem Jahr wieder wie gewohnt souverän die Generalversammlung leitete, zahlreiche Mitglieder und Gäste begrüßen zu können.

Sieben Punkte umfasste die Tagesordnung, wobei der Schwerpunkt die „Vorlage des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2024 sowie des Lageberichts 2024“ durch den Vorstandsvorsitzenden Thomas Röper-Schültken und seine beiden Vorstandskollegen Stephan Levenig und Ralf Stöver bildete. Alle drei konnten von geschäftlichen Erfolgen berichten. 

In 2024 erwirtschaftete die Raiffeisen Westfalen Mitte eG Umsatzerlöse in Höhe von rund 429,6 (Vorjahr. 428,7) Millionen Euro. Das sind rund 900.000 Euro mehr als im Vorjahr. Trotz gestiegener Mengenumsätze musste man aufgrund des gesunkenen Preisniveaus im Agrarsektor gesunkene Umsatzerlöse verzeichnen. Der Anteil vom Agrargeschäft beim Gesamtumsatz sank daher auf 43 (Vorjahr: 46) Prozent. 6 Prozent (wie Vorjahr) entfallen auf den Einzelhandel in den 14 Raiffeisenmärkten, 37 Prozent (33) auf den Energiesektor (23 Tankstellen, Brenn- und Treibstoffhandel). In beiden Geschäftsfeldern gab es positive Entwicklungen. Positiv waren auch die Aussagen von Röper-Schültken zum Geschäftsjahr 2025: „Ein Gesamtumsatz von 450 Millionen Euro ist geplant. „Wir werden uns weiterhin den volatilen Märkten stellen“, versprach Vorstandsvorsitzender Thomas Röper-Schültken.   

Im Jahresabschluss und in der Bilanz werden rund 3,35 (Vorjahr: 2,78) Millionen Euro als Jahresüberschuss ausgewiesen. Zur Freude der 1.996 (Vorjahr: 2.009) Mitglieder: Sie werden nach Beschluss der Versammlung mit einer Warenrückvergütung von rund 550.000 Euro und einer Dividende über 3,5 Prozent daran beteiligt. Im Prüfungsbericht wird der Raiffeisen Westfalen Mitte eG eine gute Ertragslage und eine geordnete Vermögenslage bescheinigt. Die Eigenkapitalquote liegt bei 49,4 Prozent. 

Vorstand und Aufsichtsrat wurden einstimmig entlastet. Tobias Heimann, Josef Neuhäuser und Stefan Schlüter ziehen erneut in den Aufsichtsrat ein. Wieder in den Beirat gewählt wurden Robin Decker (Brilon), Carsten Kaup-Adämmer (Büren), Wolfgang Rüdiger (Immenhausen), Franz Schulze-Rudolphi (Paderborn), und Stefan Wördehoff (Büren).  Neu in den Beirat gewählt wurden Maike Hüggenberg (Bad Sassendorf) und Tim Löhers (Geseke). Alle Wahlen erfolgten einstimmig. Heiner Thiele (Salzkotten) und Ulrich Windhüfel (Bad Sassendorf) schieden altersbedingt aus dem Beirat aus.

Für 40-jährige Treue zum Unternehmen geehrt wurde Rainer Haselhorst.  Auf 25 Jahre Mitarbeit können Sandra Bräutigam, Manfred Hackert, Ralf Stöver und Renate Unterhalt zurückblicken. Für 25 Jahre im genossenschaftlichen Ehrenamt mit der Raiffeisennadel in Silber geehrt wurde der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Hubertus Kappius. Mit der Raiffeisennadel in Silber geehrt wurde für 25-jährige Vorstandsarbeit auch Vorstandsvorsitzender Thomas Röper-Schültken. Als „Mann der leisen Töne, die seinen Führungsstil prägen“ sowie „stringent, strukturiert, fleißig, kompetent und mit klarem Kurs“ habe Röper-Schültken die Raiffeisen Westfalen Mitte unter die Top 15 in Deutschland aufgebaut, hieß es in der Laudatio von seinem Vorgänger Walter Schencking.